Hintergrund:

Feminismus und Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland



Intro

Anlässlich der Jubiläen "100 Jahre Frauenwahlrecht" und "25 Jahre Weltfrauenkonferenz Peking" wollen wir Meilensteine der Frauenbewegung und des Feminismus nachzeichnen.

Hier geben wir Ihnen und Euch einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Personen, die sich in den letzten 200 Jahren für die Rechte der Frauen eingesetzt haben.

Eine allgemein gültige Definition von Feminismus ist anhand der verschiedenen Strömungen schwierig. Feminismus meint im Allgemeinen die Bezeichnung für die Frauenbewegung und die von ihr vertretenen unterschiedlichen Theorien.

Ein gemeinsames Ziel ist die Abschaffung der Frauenunterdrückung, des Sexismus und des Patriarchats, aber auch eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Normen und des Wertesystems.

Es geht nicht nur um die gesellschaftliche, politische und ökonomische Gleichheit der Geschlechter, sondern Feminismus hinterfragt Machtverhältnisse mit dem Ziel der Chancengleichheit, Menschenwürde und Selbstbestimmung aller Menschen.

Einige der Ideen und Protagonistinnen stellen wir vor, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Der Schwerpunkt liegt auf dem euro-amerikanischen Kontext, in die der deutsche Feminismus und die deutsche Frauenbewegung eingebettet sind.

Der Feminismus als Theorie und Weltanschauung entstand erstmals im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, als Folge der europäischen Aufklärung vom freien, selbstbestimmten Individuum und im Gefolge der bürgerlichen Revolutionen mit den politischen Leitprinzipien „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“.

Hier finden Sie unseren interaktiven Zeitstrahl

 

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FES-Themenportal Gender Matters
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Video-Playlist Feminismus international



Bilder:
Frauentag 1914: SPD/AdsD
Buntes Megaphon: Gender Matters/FES
Frau mit Bücherstapel: Massonstock/istockphoto
Auge "Mehr Sichtbarkeit": FES